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Projekte/Forschung

Projekt Entwicklung einer mobilen Trainingssoftware zum Einsatz in der ADHS-Therapie (MATS)

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine in der frühen Kindheit einsetzende psychische Entwicklungsstörung, die ein hohes Risiko für das Auftreten von gravierenden Schwierigkeiten im familiären, schulischen oder beruflichen Alltag darstellt. Die Kernsymptome der ADHS sind Unaufmerksamkeit, Impulsivität sowie motorische Unruhe, welche sich während der Schulzeit in der Regel negativ auf das Lern- und Sozialverhalten von Schülerinnen und Schülern auswirken.

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung einer mobile Trainings-App als Ergänzung einer regulären Therapie von Grundschulkindern (2. bis 4. Klasse) mit einer ADHS. Dazu werden evidenzbasierte, etablierte Therapiekonzepte für Kinder, die auf die Behandlung der Kernsymptomatik der ADHS abzielen, in eine digitale, spielerische Lern- und Konzentrationsumgebung transferiert. Der Entwicklungsprozess der Trainings-App verläuft nutzerzentriert im Sinne eines steten Austauschs mit Experten, Eltern sowie den Kindern selbst. Basierend auf Prototypen wird eine erste Evaluation von Übungen, die die Kerndefizite einer ADHS adressieren, durchgeführt, wobei die Ergebnisse in die Weiterentwicklung der Übungen einfließen.

Im Anschluss an die Konstruktionsphase wird eine experimentelle Evaluationsstudie (randomisiertes Kontrollgruppendesign) durchgeführt, in der die Effekte der Trainings-App untersucht werden. Durch eine enge Verknüpfung von Erkenntnissen aus der Videospielforschung soll sie einen besonders hohen Grad an Motivation generieren und diese durch die Ausrichtung der besonderen Bedürfnislage der Zielgruppe nachhaltig aufrechterhalten. So kann die Trainings-App Bestandteil eines individualisierten Kognitions- und Verhaltenstrainings sein, welches sich von existierenden Konzepten hinsichtlich Patientenmotivation und Nutzerakzeptanz, Datenerfassung und Zugang erheblich abhebt.

Projektpartner: Prof. Dr. Maic Masuch, Universität Duisburg-Essen; Kaasa health GmbH, Düsseldorf

Projektlaufzeit: 2019-2022

Finanzierung: Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union sowie vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

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Projekt Fördereffekte durch Nutzung digitaler Interventionen bei kombinierten Störungen schulischer Fertigkeiten (FÖNDIKS)

Das Projekt FÖNDIKS hat zum Ziel, die Entwicklung von Grundschulkindern mit isolierten und kombinierten Lese-Rechtschreib- und Rechenstörungen zu untersuchen und Trainings-App für diese Zielgruppen zu evaluieren. Dazu sollen ab dem Beginn des Schuljahres 2018/19 Drittklässler/innen an den Standorten Dortmund und München in den Bereichen Lesen/Rechtschreiben und Mathematik getestet werden.

Eine Stichprobe von Kindern, welche die Kriterien der Lese-Rechtschreib-Störung, Rechenstörung oder kombinierten Störung schulischer Fertigkeiten erfüllt, soll gemeinsam mit einer Gruppe von Kindern ohne Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen über ein gesamtes Schuljahr hinweg begleitet werden. Entsprechend der Untersuchungsgruppe erhalten die teilnehmenden Kinder ein ca. dreimonatiges evidenzbasiertes Online-Training im Bereich Lesen oder Mathematik.

Das beschriebene Projekt ist Teil des vom BMBF geförderten Forschungsverbundes „Entwicklung und Implementation einer Online-Plattform zur Diagnostik und Förderung von Kindern mit einer umschriebenen Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten“ (LONDI).

Das übergeordnete Ziel des multizentrischen LONDI-Forschungsverbundes (Standorte Berlin, Dortmund, Frankfurt, Hildesheim, München, Würzburg) besteht in der Entwicklung und Erprobung einer evidenzbasierten, praxistauglichen und breit verfügbaren Diagnose- und Förderplattform für Kinder mit Lernstörungen.

Projektpartner: Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, PD Dr. Kristina Moll, Ludwig-Maximilians-Universität München

Projektlaufzeit: 2018-2020

Finanzierung: Dieses Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Hier gelangen Sie zur Webseite des LONDI-Forschungsverbundes.

bmbf



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